Webinar Verkauf & Performance

Mit Webinaren verkaufen – ohne Druck, mit klarer Struktur

Ein Verkaufswebinar funktioniert, wenn Teilnehmer nach 45 Minuten sagen können, was ihr Problem verursacht, wie der Lösungsweg aussieht und warum dein Angebot der naheliegende nächste Schritt ist. Alles andere ist Deko.

Von Sellora · Veröffentlicht am

Aufbau, der trägt

  1. 1Erwartung setzen: Was lernt der Teilnehmer, was nicht?
  2. 2Problem präzise beschreiben – erkennbar, nicht dramatisiert.
  3. 3Ursache erklären; hier entsteht Kompetenzwahrnehmung.
  4. 4Lösungsweg zeigen, inklusive der Arbeit, die dazugehört.
  5. 5Angebot als Abkürzung dieses Weges einführen.
  6. 6Einwände offen ansprechen: Zeit, Geld, Zweifel an der Umsetzbarkeit.

Der Angebotsmoment

Der Übergang ins Angebot ist der sensibelste Punkt. Hilfreich ist ein expliziter Satz, der ihn ankündigt – Teilnehmer entscheiden dann bewusst, ob sie bleiben. Wer den Wechsel verschleiert, verliert Vertrauen bei genau der Gruppe, die kaufen könnte.

  • Ein Angebot, ein Preis, ein nächster Schritt
  • Leistungen benennen statt Bonusfeuerwerk
  • Verfügbarkeit nur begrenzen, wenn die Begrenzung real ist

Nach dem Webinar entscheidet sich viel

Ein relevanter Teil der Entscheidungen fällt nicht im Webinar, sondern danach. Deshalb braucht jeder Verhaltenstyp eine eigene Ansprache: Teilnehmer mit Angebotsklick, Teilnehmer ohne Klick, Abbrecher und No-Shows. Sellora unterscheidet diese Fälle über die erfassten Interaktionen und ein Lead-Signal im Kontakt.

Kennzahlen, die weiterhelfen

KennzahlWas sie zeigt
AnmelderatePasst das Versprechen zur Quelle?
Show-up-RateFunktioniert die Erinnerungsstrecke?
Verweildauer bis AngebotTrägt der Inhalt bis zum Angebotsmoment?
AngebotsklicksIst das Angebot verständlich?
Abschlüsse nach Follow-upWirkt das Nachfassen?

Häufige Fragen

Sollte der Preis im Webinar genannt werden?
Wenn direkt gekauft werden soll: ja. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten mit Gespräch als nächstem Schritt kann eine Preisspanne ausreichen – verschweigen wirkt jedoch selten vertrauensbildend.
Wie lange sollte man nachfassen?
Üblich sind drei bis fünf Nachrichten über wenige Tage, danach deutlich seltener. Wichtig ist der Inhalt: jede Nachricht braucht einen eigenen Anlass.

Weiterlesen